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Wärmepumpen
Heizen mit Wärmepumpe in Herkenrath, Bergisch Gladbach & Umgebung
Steht bei Ihnen der Austausch einer alten Ölheizung oder einer defekten Heizungsanlage an? Oder planen Sie aktuell eine Heizungsanlage für Ihren Neubau oder Umbau? Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Umgebung – beispielsweise aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und macht diese für die Beheizung Ihres Gebäudes nutzbar. Dabei kommt sie ohne die Verbrennung von Öl oder Gas im Gebäude aus. Bei passender Auslegung kann eine Wärmepumpe einen großen Teil der benötigten Heizenergie aus der Umweltwärme gewinnen.
Lassen Sie sich von den Experten bei Montag & Rappenhöner in Herkenrath, Bergisch Gladbach zum Thema Heizen mit Wärmepumpe beraten. Sie wohnen in Köln oder dem weiteren Bergischen Land? Kein Problem, wir helfen Ihnen gerne und klären, ob eine konventionelle Wärmepumpe oder eine Hochtemperaturwärmepumpe die passende Lösung ist. Wir informieren Sie zu allen Details, Fördermöglichkeiten und beantworten in Ihrem individuellen Fall die Frage: „Wann ist eine Wärmepumpe sinnvoll?“ Wir sind Ihr kompetenter Partner für die Planung und Umsetzung einer modernen Wärmepumpenheizung – egal, ob Sie eine Wärmepumpe nachrüsten oder in einen Neubau wie z. B. ein Passivhaus integrieren möchten.
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Umweltfreundlich und kostengünstig heizen mit einer Wärmepumpe
Die Wärmepumpe ist eine Heizung, mit der sich Wärmeenergie aus der Differenz unterschiedlicher Temperaturniveaus gewinnen lässt – zum Beispiel durch die Nutzung von Wärme in der Luft, im Grundwasser oder in der Erde. Die gewonnene Wärme wird dann über Wärmetauscher an das Heizsystem zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung weitergeleitet. Diese Technik funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank – nur genau umgekehrt.
Wärmepumpen können einen großen Teil der benötigten Heizenergie aus der Umweltwärme gewinnen. Für den Betrieb benötigen sie zusätzlich Strom. Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet und welche Betriebskosten entstehen, hängt unter anderem vom Gebäude, der benötigten Vorlauftemperatur, der Wärmequelle und der Auslegung der Anlage ab. Je nach Einsatzort und Wärmequelle stehen verschiedene Arten von Wärmepumpen für das Heizen zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen die gebräuchlichsten nachstehend vor.
Welche Wärmepumpe für Sie auch in Frage kommt: Um Ihnen hochwertige Produktqualität zu bieten, setzen wir auf Wärmepumpen von VIESSMANN und PANASONIC. Dabei wählen wir den Hersteller gezielt nach Ihren individuellen Anforderungen aus: Während wir bei konventionellen Systemen im Neubau oder sanierten Bestand auf die bewährte Technik von VIESSMANN vertrauen, setzen wir im Bereich der Hochtemperatur-Technik auf PANASONIC. Die Produkte der Marken gelten als sehr robust und langlebig. Zudem zeichnen sich die Produkte durch eine leichte Installation aus. Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine Wärmepumpenlösung, die langfristig zu Ihrem Gebäude und Ihren Anforderungen passt.
Mehr zur Wärmepumpe im Altbau
Luft-Wasser-Wärmepumpe: der flexible Klassiker
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe (auch Luftwärmepumpe genannt) zählt zu den beliebtesten Wärmepumpen in Deutschland zum Heizen und wird am meisten verbaut. Sie lässt sich flexibel aufstellen und leicht installieren. Eine Wärmepumpe lässt sich in Bestandsimmobilien nachrüsten und eignet sich ebenfalls für Neubauten. Eine behördliche Genehmigung ist nicht erforderlich. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umgebungsluft (bis minus 20 °C), um anschließend Ihre Immobilie mit Wärme zu versorgen.
Dies funktioniert im umgekehrten Kühlschrankprinzip mit einem Kältemittelkreislauf: Ein Ventilator saugt die Umgebungsluft an und leitet diese an den Verdampfer weiter, der als Wärmeübertrager fungiert. Dort befindet sich das Kältemittel, das die Wärme der Außenluft aufnimmt, bis es verdampft. Der warme Dampf strömt weiter zum Verdichter, der den Druck des Dampfes erhöht. Dadurch steigt ebenfalls die Temperatur. Der Kältemitteldampf, der mittlerweile die gewünschte Temperatur hat, gibt seine Wärme durch einen weiteren Wärmeübertrager, den Verflüssiger, an das Heizsystem ab. Dadurch kondensiert der Dampf und wird wieder flüssig. In einem letzten Schritt strömt das wieder flüssige Kältemittel über ein Entspannungsventil und Temperatur sowie Druck sinken. Nun kann der Prozess wieder von vorne beginnen.
Innerhalb dieser Systemfamilie unterscheiden wir heute zwei hocheffiziente Varianten, um für unterschiedliche Gebäude die passende Lösung zu bieten:
- Konventionelle Luft-Wasser-Wärmepumpen: : Eine bewährte Lösung für Neubauten und viele Bestandsimmobilien.
Sie arbeiten am effizientesten bei Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C. In vielen Fällen ist die Umrüstung im Altbau bereits durch gezielte Optimierungen – wie den Austausch einzelner Heizkörper gegen Modelle mit mehr Leistung – möglich.
- Hochtemperaturwärmepumpen (HTWP): Die Spezialisten für den unsanierten Altbau wie Mehrfamilienhäuser und große Gebäude. Je nach Modell sind Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C möglich. Damit können vorhandene Heizkörper in der Regel einfach weitergenutzt werden. Ob und welche Heizkörper weitergenutzt werden können, prüfen wir im Rahmen der Planung.
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten in der Regel äußerst geräuscharm und sind für die Nutzung von selbst erzeugtem Photovoltaikstrom geeignet.
Mehr zur Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik
Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Geothermie)
Im Gegensatz zu einer Luft-Wasser-Wärmepumpe heizen Sie mit einer Erdwärmepumpe mit der im Erdreich gespeicherten Wärme. Diese wird über Flächenkollektoren oder den Einsatz einer Erdsonde gewonnen. Dies ist möglich, da im Erdreich über das Jahr vergleichsweise konstante Temperaturen herrschen und die Wärmequelle damit weitgehend unabhängig von der Außentemperatur zur Verfügung steht. Auch im Winter kann eine Erdwärmepumpe dadurch zuverlässig Wärme aus dem Erdreich nutzen.
Im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen sind diese Wärmepumpenheizsysteme aufwendiger in Bau und Installation und damit in der Regel mit höheren Investitionskosten verbunden. Für Erdsonden sind Bohrungen erforderlich, für die je nach Standort behördliche Genehmigungen oder Anzeigen erforderlich sein können. Für die Installation von Flächenkollektoren wird ebenfalls eine hinreichend große Fläche für die Verlegung benötigt.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe entzieht die Wärme aus Oberflächen- oder Grundwasser. Die Wärme aus dem Grundwasser wird dabei über Brunnen erschlossen. Oberflächenwasser wird über einen direkten Weg, über einen sogenannten Solekreis, zur Wärmepumpe geführt. Sie können diese Art der Wärmepumpe nutzen, wenn Wasser in direkter Nähe verfügbar ist oder über Brunnen erschlossen werden kann.
Ebenfalls möglich: Kühlen mit der Wärmepumpe
Natürlich ist eine Wärmepumpe in erste Linie zum Heizen gedacht. Sie lässt sich aber auch zum Kühlen nutzen. Hierfür wird die Funktionsweise der Wärmepumpe einfach umgekehrt. Dadurch können Sie auch in warmen Monaten ein angenehmes Wohnklima genießen
Effizientes Heizen mit Wärmepumpe: Full Service vom Meisterbetrieb für das Bergische Land und Köln
Sie interessieren sich für das Heizen mit einer Wärmepumpe? Dann empfehlen wir Ihnen, unseren umfassenden Full Service in Anspruch zu nehmen. Wir besprechen Ihre Vorstellungen und Wünsche, erläutern Vor- und Nachteile, prüfen die Umsetzbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und die baulichen Rahmenbedingungen. Dabei ermitteln wir individuell, ob für Ihr Objekt eine konventionelle Wärmepumpenheizung ideal ist oder eine moderne Hochtemperaturwärmepumpe die wirtschaftlichste Wahl darstellt. Anschließend planen wir Ihre Wärmepumpenanlage und machen Ihnen ein Festpreisangebot.
Wir sind Ihr Ansprechpartner für Wohn- und Gewerbeimmobilien und unterstützen Sie natürlich auch bei der Beantragung von Fördermitteln. Sprechen Sie uns einfach an – telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail. Ihr Meisterbetrieb für Bergisch Gladbach und Köln.
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FAQ Wärmepumpe
Eine Umrüstung auf eine Wärmepumpe ist heute in fast jedem Fall und ausdrücklich auch im Altbau sinnvoll, um sich langfristig von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen und von einer zukunftssicheren Heizlösung zu profitieren.
Besonders lohnenswert ist der Wechsel, wenn Ihr Haus bereits über einen guten Wärmeschutz oder Flächenheizungen verfügt oder eine alte Öl- oder Gasheizung verbaut ist, die ohnehin demnächst ausgetauscht werden müsste. Aber auch ohne diese Voraussetzungen ist die Umrüstung dank moderner Technologie heute in nahezu jedem Gebäude effizient und wertsteigernd realisierbar. Neben der dauerhaften Ersparnis durch den Wegfall steigender CO2-Preise machen attraktive staatliche Förderungen von bis zu 80 % den Heizungstausch derzeit finanziell besonders interessant. Außerdem steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie.
Da individuelle Faktoren wie Gebäudezustand und das aktuelle Heizsystem entscheidend sind, ermitteln wir das für Sie wirtschaftlichste Konzept am besten gemeinsam bei einer Fachberatung.
Die Wahl der passenden Wärmepumpe für Ihr Haus hängt von verschiedenen individuellen Gegebenheiten vor Ort ab.
Die gebräuchlichste Wärmepumpe ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe (auch Luftwärmepumpe genannt), die Energie aus der Umgebungsluft zieht. Gern genutzt werden ebenfalls Erdwärmepumpen, die Wärme aus dem Erdreich ziehen sowie Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die sich an der Wärme aus Oberflächen- oder Grundwasser bedienen.
Insbesondere bei der Luftwärmepumpe gibt es wiederum auch verschiedene Gerätetypen wie Monoblöcke/Kompaktgeräte zur Außen- oder Innenaufstellung, Split-Geräte sowie Hochtemperatur-Modelle für ältere Mehrfamilienhäuser und große Gebäude. Nun stellt sich die Frage, welche dieser Wärmepumpen für das jeweilige Haus geeignet ist.
Verfügen Sie über ein Gebäude mit einem sehr kleinen Grundstück, reicht der Platz oftmals nicht für Erdsonden bzw. Flächenkollektoren oder Brunnen aus. Hier bietet sich dann eher eine Luftwärmepumpe an.
Bei großen Grundstücken sind neben einer Luftwärmepumpe auch Erd- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen möglich, sofern der Boden und das Grundwasser in technischer Hinsicht für den Betrieb der Wärmepumpe geeignet sind.
Welche Wärmepumpe für Ihr Haus umsetzbar ist und die höchste Wirtschaftlichkeit bietet, ermitteln wir gerne individuell bei einer Beratung vor Ort.
Das kommt auf das Gesamtkonzept sowie den energetischen Zustand Ihres Gebäudes an. Während Neubauten durch moderne Standards bereits ideale Voraussetzungen bieten, können im Altbau je nach Baujahr punktuelle Maßnahmen – wie die Dämmung des Daches, der Fassade oder der Austausch von Türen und Fenstern – für die energieeffiziente Umsetzung einer Wärmepumpe sinnvoll sein.
Aber auch für den ungedämmten Altbau gibt es Lösungen: Hier sind Hybridheizungen aus vorhandener Öl- oder Gasheizung und Wärmepumpe eine Möglichkeit. Für große Gebäude, Mehrfamilienhäuser oder große Einfamilienhäuser bieten sich moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen an. Welche Maßnahmen in Ihrem Fall wirtschaftlich sinnvoll sind, sollten Sie mit uns als Ihrem Heizungsfachexperten besprechen.
Ja, das ist heute dank moderner Technik sehr gut möglich. Eine Wärmepumpe stellt auch ohne Fußbodenheizung eine hocheffiziente Lösung dar – gerade im Altbau. Während konventionelle Systeme alternativ mit speziellen Niedertemperaturheizkörpern harmonieren, ermöglicht die moderne Hochtemperatur-Technologie den wirtschaftlichen Betrieb mit Ihren vorhandenen Heizkörpern.
Je nach energetischem Zustand des Gebäudes können punktuelle Optimierungen sinnvoll sein, um die Effizienz weiter zu steigern.
Gerne prüfen wir vor Ort, wie wir Ihre bestehenden Heizflächen optimal für einen zukunftssicheren Betrieb nutzen können.
Im Vergleich zu fossilen Heizsystemen, kommt eine Wärmepumpen im Gebäude ohne die Verbrennung von Öl oder Gas aus und nutzt zusätzlich Umweltwärme. Auch durch den höheren Strombedarf verursacht sie deutlich weniger CO2-Emissionen als Öl- oder Gasheizungen, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Da schon heute weit mehr als die Hälfte des deutschen Strommixes aus erneuerbaren Energien stammt – mit einem Ziel von 80 % bis 2030 – verbessert sich die CO2-Bilanz Ihrer Heizung kontinuierlich und vollkommen automatisch.
Besonders nachhaltig heizen Sie durch die Nutzung eines zertifizierten Ökostromtarifs. Außerdem kann mit einer eigenen PV-Anlage ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt werden. Je höher der Anteil des selbst erzeugten Solarstroms am Stromverbrauch der Wärmepumpe ist, desto weniger Strom muss aus dem Netz bezogen werden. So kann der Bezug von Netzstrom reduziert werden und Sie machen sich gleichzeitig unabhängiger von fossilen Brennstoffen.
Ja, grundsätzlich ist die Wärmepumpe eine umweltfreundliche und zukunftssichere Alternative zu einer Gasheizung. Wenn Sie eine alte Gasheizung austauschen oder modernisieren möchten, lohnt sich also der Blick auf eine Wärmepumpe. Die Umrüstung ist in der Regel überall dort möglich, wo vorher eine Gasheizung installiert war – das gilt ausdrücklich auch für den Altbau.
Die reine Wärmepumpe stellt in den meisten Fällen die Ideallösung dar, doch auch ein Hybrid-System, bei dem die Gasheizung die Wärmepumpe unterstützend ergänzt, bleibt als Option möglich. Wichtig dabei: Staatliche Förderungen werden grundsätzlich ausschließlich für die Wärmepumpe gewährt; die Gasheizung selbst erhält keine Zuschüsse.
Welches System für Ihren individuellen Fall am sinnvollsten ist, klären wir gerne in einem Beratungsgespräch. Dabei berücksichtigen wir Faktoren wie Ihren Wärmebedarf, das Budget und die Möglichkeit der Einbindung einer Photovoltaikanlage.
Eine Gas-Hybridheizung nutzt die Wärmepumpe als Hauptheizung, während die Gasheizung lediglich an extrem kalten Tagen unterstützend einspringt. Das stellt die Wärmeversorgung sicher, wenn kurzzeitig sehr hohe Systemtemperaturen benötigt werden.
Sinnvoll ist dieses System vor allem als Übergangslösung, wenn Ihre vorhandene Gasheizung noch intakt ist, Sie aber bereits den Umstieg auf erneuerbare Energien einleiten möchten. Auch für Gebäude, in denen eine Sanierung erst später geplant ist, bietet die Hybridlösung eine gute Option.
Ein komplett neues Hybridsystem inklusive einer neuen Gasheizung ist hingegen nur in extremen Einzelfällen oder bei sehr großen Objekten sinnvoll. Staatliche Förderungen werden zudem grundsätzlich nur für den Anteil der Wärmepumpe gewährt.
Da die Entscheidung für ein Hybridsystem von vielen Faktoren abhängt, beraten wir Sie gerne individuell und prüfen die Wirtschaftlichkeit direkt bei Ihnen vor Ort.
Der wesentliche Unterschied liegt in der maximalen Vorlauftemperatur und dem optimalen Einsatzgebiet. Konventionelle/normale Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen bis zu 55 °C. Sie eignen sich für den Neubau und viele Bestandsgebäude, da oft schon kleine Maßnahmen (wie ein gezielter Heizkörpertausch) ausreichen, um sie wirtschaftlich zu betreiben.
Hochtemperaturwärmepumpen hingegen wurden speziell für den Betrieb mit klassischen Heizkörpern im Altbau (insbesondere Mehrfamilienhäuser und große Gebäude) entwickelt. Während herkömmliche Geräte bei sehr niedrigen Außentemperaturen oft an Heizleistung verlieren, ermöglicht eine speziell patentierte Technik im Kältekreis der HTWP eine konstante Leistung. So werden selbst bei Außentemperaturen von -15 °C noch Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C zuverlässig erreicht. Damit können klassische Heizkörper (Radiatoren) oft einfach weiterbetrieben werden, ohne dass vorab eine aufwendige Dämmung der Fassade oder ein Austausch der Heizflächen zwingend erforderlich ist. Dies macht den Umstieg auf eine umweltfreundliche Heizung im Bestand deutlich einfacher und wirtschaftlicher.
Bei der Vorlauftemperatur handelt es sich um die Temperatur des Heizwassers oder eines anderen wärmeübertragenden Mediums, das nach Erhitzen durch die Wärmepumpe die Fußbodenheizung oder die Heizkörper durchläuft und dort seine Wärme an die Räumlichkeiten abgibt. Für jede Heizungsart ist eine andere Vorlauftemperatur optimal. Wie hoch die benötigte Vorlauftemperatur bestenfalls sein soll, richtet sich nach den wärmeabgebenden Flächen sowie dem Wärmebedarf der Räumlichkeiten bzw. der Heizlast.
Eine konventionelle Wärmepumpe wird in Neubauten und vielen Bestandsimmobilien am wirtschaftlichsten mit einer Vorlauftemperatur bis maximal 55 °C betrieben. Hochtemperaturwärmepumpen ermöglichen hingegen in großen Bestandsbauten und Mehrfamilienhäusern Vorlauftemperaturen bis 75 °C und damit die Weiternutzung vorhandener Heizkörper.
Nein, ein separater Zähler für die Wärmepumpe ist gesetzlich keine Pflicht. Nach der Neuregelung des § 14a EnWG müssen neue Wärmepumpen lediglich steuerbar sein, wofür Sie reduzierte Netzentgelte erhalten. Ihre Anlage wird dabei nicht mehr abgeschaltet – eine Mindestleistung von 4,2 kW bleibt stets garantiert, sodass Ihr Heizkomfort gewahrt bleibt. Meist genügt der vorhandene Hausstromzähler für eine komfortable pauschale Erstattung. Ein eigener Wärmepumpentarif mit zweitem Zähler lohnt sich üblicherweise erst ab einem sehr hohen Jahresverbrauch. Besonders in Kombination mit Photovoltaik ist das Ein-Zähler-Modell meist die wirtschaftlichste Lösung. Gerne beraten wir Sie individuell zum passenden Messkonzept vor Ort.
Ja, eine Wärmepumpe lässt sich auch realisieren, wenn sich Ihre bisherige Gasheizung im Dachgeschoss befindet. Hierfür gibt es verschiedene Lösungsansätze:
Die Leitungsführung zum Außengerät kann entweder über die Außenwand auf Erdniveau oder über einen Strang im Inneren des Gebäudes erfolgen. Zusätzlich muss im Dachgeschoss der Platzbedarf für die neuen Komponenten (wie die Inneneinheit oder Speicher) geprüft werden.
Je nach baulicher Situation ist ggf. eine Verlegung der Heizungstechnik in den Keller möglich. Gerne prüfen wir bei einer Besichtigung vor Ort, welche Variante für Ihr Gebäude die technisch einfachste und sinnvollste Lösung darstellt.
Eine Brauchwasserwärmepumpe ist ein spezialisiertes System zur Warmwasserbereitung, das ausschließlich für die Erwärmung des Trinkwassers (zum Duschen, Händewaschen, Spülen etc.) zuständig ist. Im Gegensatz zur herkömmlichen Wärmepumpe heizt sie keine Wohnräume, sondern arbeitet unabhängig von der Hauptheizung.
Dies bietet im Sommer den großen Vorteil, dass die eigentliche Heizungsanlage komplett ausgeschaltet bleiben kann. Oft nutzt das System die Umgebungsluft im Aufstellraum (z. B. Keller) zur Wärmegewinnung und entzieht dem Raum dabei gleichzeitig Feuchtigkeit.
In Kombination mit einer bestehenden Öl- oder Gasheizung oder einer Photovoltaikanlage ist dies eine einfache und wirtschaftliche Möglichkeit, den Anteil erneuerbarer Energien im Haus zu erhöhen.
Kombinieren von Wärmepumpe mit PV